Lohnt sich das?

Lohnt sich das?

Der STANDARD-Podcast über Geld

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00:00:17: Willkommen zu.

00:00:18: Lohnt sich das?

00:00:19: Der Standard-Podcast über Geld.

00:00:21: Ja, da sind wir wieder nach einer kleinen Staffelpause an alle die uns schon vermisst haben oder auch an alle, die ganz neu einschalten aber mit einem gemeinsamen wollen wir jetzt erst einmal in dieser ersten Folge auf unsere größten Learnings aus der Welt des Geldes zurückblicken.

00:00:38: Wir das sind Melanie Reidel

00:00:40: Natascha Eckert

00:00:41: und Annika.

00:00:42: Dann

00:00:43: Außerdem ganz wichtig, super spannend.

00:00:46: natürlich verraten wir euch wie es um unsere virtuellen leider nur fiktiven zehntausend Euro steht.

00:00:52: und wer haben ja jetzt ein Jahrzehr kann nicht mehr über dieses Geld was wir fiktiv investiert haben gesprochen.

00:00:57: Und das hat sich sehr viel getan.

00:00:59: also es wird spannend

00:01:01: Bevor wir anfangen, hier ein wichtiger Hinweis.

00:01:03: Es lohnt sich uns auf Spotify, Apple Podcast oder wo auch immer ihr Podcast hört zu abonnieren?

00:01:07: Dann verpasst ihr nie eine neue Folge!

00:01:09: Ja starten wir mal mit einem kleinen Rückblick mit dem Recap der letzten Staffel.

00:01:13: was waren so unsere Highlights?

00:01:14: und wir haben jeder ein paar mitgebracht.

00:01:16: Und eines meiner Lieblingsfolgen waren auf jeden Fall die Netzwerke des Superreichen in Österreich.

00:01:21: Das war super spannend.

00:01:22: Ich habe den Soziökonomen Stefan Püringer da gehabt, der ist Forscher an der Johannes Keppler-Unavisität in Linz und verbringt wirklich sein ganzes Leben mehr oder weniger damit, Netzwerke der Superreichen aufzudröseln und versuchen zu verstehen.

00:01:35: Ich

00:01:35: digga ihnen bis sie getiefjournalist,

00:01:37: oder?

00:01:37: Ja tatsächlich!

00:01:38: Es ist nicht ohne hat auch erzählt das es gar nicht leicht ist an so Daten ranzukommen.

00:01:43: die wollen natürlich die Zahlen nicht offenlegen, die Vermögen... Die Netzwerker sind natürlich auch nicht immer ganz leicht nachzuvollziehen.

00:01:50: Man kann auf jeden Fall, so viel kann ich erzählen.

00:01:52: Die Privatstiftungen spielen eine extrem wichtige Rolle und was ein bisschen augenöffnet ist finde ich dass ne aktuelle Oxfam Studie zur Verteilung von Reichtum zeigt das zwanzig fünfundzwanzig das Vermögen von Milliardären dreimal zu schnell gewachsen ist als in den Jahren davor.

00:02:07: also die zwölf reichsten Menschen der Welt besitzen heute mehr Vermögens als die ärmere Hälfte der weltbevölkerung zusammen.

00:02:13: Also das natürlich weltweit gesehen.

00:02:15: In Österreich ist es aber tatsächlich ähnlich das Einkommen.

00:02:17: Vor allem das Vermögen ist in Österreich extrem ungleich verteilt, die reichsten fünf Prozent der Bürgerinnen besitzen fast sechzig Prozent des gesamten Haushaltsvermögens Österreichs und nach einer Studie der Europäischen Zentralbank ist nur in Lettland die Vermögensungleichheit noch größer als in Österreich.

00:02:35: also Wahnsinn!

00:02:36: Und in Zahlen gesprochen jährlich werden in Österreich fünfzehn Milliarden Euro vererbt und das natürlich auch steuerfrei.

00:02:43: Wahnsinnszahlen, Riesenproblemen in Österreich und Erdrödel ist alles auf.

00:02:46: Und das war wirklich eine sehr spannende Folge.

00:02:48: Kann ich nur empfehlen!

00:02:50: Annika die Herkunft spielt ja bei super Reichen eine sehr wichtige Rolle.

00:02:54: Du hast auch nochmal eine extra Folge dazu gemacht

00:02:57: Genau.

00:02:57: Und zwar habe ich mir da angesehen, also ein Ausgangspunkt war auch eine Studie die veröffentlicht wurde von der Boston Consulting Group und die haben sich eben angeschaut welchen Einfluss einfach die Herkunft auf unsere Karriere hat.

00:03:08: Also man kennt das vielleicht schon ein bisschen aus dem Bildungsbereich wo man eben sieht dass es halt einen Unterschied macht ob die Eltern studiert haben oder dann selber studieren oder welchen Berufs- und Ausbildungsweg man einschlägt und eben bei der Karrierte ist die Erkenntnis ist gar nicht so viel anders.

00:03:21: Und spannend war mein Interview.

00:03:23: Gast hat diese Studie selbst durchgeführt als Partner Und kommt aber auch selber aus einem nicht akademischen Haushalt.

00:03:30: Das heißt, er hat seine Biografie einfließen lassen oder das war irgendwie der Ausgangspunkt für ihn, warum man sich damit beschäftigt hat und es war natürlich sehr spannend mit ihm da dann auch nochmal persönlich zu übersprechen können und seine eigenen Erfahrungen da einfließend zu lassen.

00:03:45: Die Studie war... recht groß angelegt, also spannend ist.

00:03:48: Sie haben schon einmal so eine kleinere Studie gemacht für die Dachregion, also Deutschland-Österreich-Schweiz und dann haben sie da nochmal gesagt, sie wollen die Ergebnisse ein bisschen breiter noch mal aufrollen sozusagen und haben dann siebenundzwanzig tausend Beschäftigte aus sechzehn Ländern, also wirklich international.

00:04:03: Also jetzt Europa war dabei aber auch... Ich glaube, China, Japan, Indien und USA waren eigentlich sehr viele verschiedene Länder dabei wo man eben sagt okay wie wirkt sich das da aus?

00:04:12: Und man hat gesehen dass es wirklich was sehr Allgemeingültiges ist.

00:04:15: Dass die Herkunft also die soziale Herkünfte beeinflusst und ob wir die Karriereleiter erklimmen.

00:04:20: und er hat dann auch gesprochen von einem Class Pay Gap.

00:04:23: Also man kennt ja oft im Bezug auf das Geschlecht also den Gender Pay GAP und es gibt eben auch diesen Class Pay gap seiner Meinung nach eben zu wenig gesprochen.

00:04:33: und ich würde sagen das wichtigste Learning, daraus war eigentlich dass gerade diese Lebensumstände oft sehr privat sind oder vielleicht irgendwie gar nicht so thematisiert werden in der Karriere.

00:04:41: Und das ist halt dann das was viele auch selber die Erfahrung machen, dass sie das Gefühl haben Sie passen da nicht rein oder sie fühlen sich einfach nicht willkommen oder irgendwie haben das Gefühl sie gehören nicht dazu.

00:04:51: und deswegen ist glaube ich umso wichtiger drüber aufzuklären darüber zu sprechen und eine Sichtbarkeit zu schaffen.

00:04:56: also es war schon sehr spannend.

00:05:00: Melanie, du hast dich sehr viel mit dem Einfluss von den USA beschäftigt oder was da eigentlich so sich am globalen Paket abgespielt hat.

00:05:09: Da zeige ich mal und möchte dir dazu mehr erzählen!

00:05:13: Ich hatte einen Wissenschaftler, den Sebastian Koch vom Institut für höhere Studien bei mir im März.

00:05:18: Und zwar zur Inflation vor allem weil sich einfach der Krieg natürlich und vieles was die USA tut auf uns auswirkt also auch die Kosten bei uns.

00:05:27: Im März ist die Inflazione auf über drei Prozent gesprungen und nicht nur das Institut Für Höhere Studien sondern auch andere Institute haben die Prognose für dieses Jahr hinaufgesetzt auf circa dreieinhalb bis vier Prozent.

00:05:40: aber Wir haben dann sehr viel darüber gesprochen, dass es eben vor allem Treibstoff und Heizöl natürlich jetzt ist.

00:05:45: Also wenn man an den Krieg denkt das sind einfach die Faktoren, die jetzt gerade den Preisanstieg befeuern.

00:05:50: Aber er hat uns ein bisschen auch einen Reality-Check mit mir gemacht.

00:05:53: Und zwar haben wir zurückgedacht an das Jahr zwanzig zweiundzwanzig, diese Post-COVID Ära sag ich mal oder halt auch die vom Ukraine Krieg.

00:06:02: und zwar hatte er uns dann quasi auf dem Boden der Tatsachen zurückgeholt nämlich dass es nicht ganz so schlimm ist wie damals diesmal weil einfach der Ölpreis überhaupt nichts sich so viel vervielfacht hat wie damals und auch bei den Gaspreisen ist es noch lange nicht so hoch wie damals Als das einfach dieser Extremen nicht so stark war, wie damals als Post-COVID.

00:06:23: und auch die Inflation.

00:06:25: Wir reden davon von ein Vier Prozent um diese steigen wird – und das war damals viel höher, es waren circa zehn Prozent oder so.

00:06:30: Natürlich kommt das jetzt noch mal drauf aber er hat das jetzt nochmal in Relation gesetzt und es fand ich ziemlich spannend.

00:06:37: eine... Interessante Info, die er mir auch gegeben hat war zum Beispiel der Blick auf Norwegen.

00:06:41: Da hat er gesagt, weil dort einfach die E-Autoflotte viel größer ist als bei uns, hat sich dieser Ölpreisschock dort nicht ganz so stark ausgewirkt wie bei uns und zwar nur halb so stark.

00:06:51: Er hat sich das auf die Inflationsrate ausgewirkt und das fand ich eigentlich sehr spannend, weil damit hatte er gezeigt dass diese Diversifikation der Energie auch eine Art Schutz einer großen Inflation ist.

00:07:02: sozusagen, das fand ich eigentlich ziemlich spannend.

00:07:04: Und er hat dann auch ein bisschen die Regierungsmaßnahmen bei uns kritisiert – also die Spritpreisbremse und so weiter.

00:07:12: Das hat er davor schon immer wiederkritisiert und gesagt, da sind nur ca.

00:07:18: ein Zehntel Prozentpunkte aus.

00:07:20: Also es ist einfach nicht eine große Auswirkung, die man sieht durch diese Maßnahmen.

00:07:25: Das fand ich auch noch interessant.

00:07:28: Er hat auch dann zwar gesagt, die Inflation wird wahrscheinlich im Jahr zwanzig siebenundzwanzig noch etwas höher liegen.

00:07:34: Aber es ist natürlich sehr, sehr unklar was sich jetzt noch dieses Jahr tun wird bei Trump den USA und so weiter.

00:07:40: Deswegen hatte er auch gesagt Es ist für Sie als Institut einfach schwieriger geworden überhaupt Prognosen zu machen Und deswegen müssen wir halt ein bisschen schauen.

00:07:48: sozusagen also so blöd wie das jetzt klingt.

00:07:51: Wir müssen aber nicht panisch sein Das ist auch wichtig zu sagen.

00:07:55: Aber apropos sich irgendwie absichern oder sparen Natascha, du hast auch eine Folge gemacht zur Steuertricks.

00:08:03: Also vielleicht kann man da ja noch was für sich rausholen?

00:08:05: Auf jeden Fall!

00:08:06: Ich habe mit einer Steuerexpertin von der Arbeiterkammer gesprochen, Dominic Weigel heißt sie und wir haben so ein paar Steuertricks in Anfangszeichen für Arbeitnehmerinnen herausgefunden oder besprochen die man vielleicht nicht so normalerweise am Schirm hat.

00:08:20: Also wenn man zum Beispiel im Homeoffice ist und zwar mindestens sechsundzwanzig Tage im Jahr von zu Hause ausgearbeitet hat, kann man einiges absetzen – und zwar maximal können hundert Telearbeitstage, so heißt das im Fachschaggon mit höchstens drei Euro pro Tag abgesetzt werden, also maximal dreihundert Euro pro Kalenderjahr sind steuerbegünstigt.

00:08:39: Und jede Arbeitnehmerin bekommt automatisch einen Werbungskostenpauschal Beitrag von hundertzweindrassig Euro pro Jahr.

00:08:46: Und auch noch interessante Posten, die man sich anschauen könnte.

00:08:50: Also wenn man umzieht kann man was rausholen.

00:08:53: Wenn man pendelt kann man sich Geld wieder rausholen oder zurückholen.

00:08:57: Es gibt auch Möglichkeiten, wenn man jetzt das Gehalt verhandeln möchte aber der Arbeitgeber sagt nach auf gar keinen Fall kriegst du mehr Gehalt.

00:09:03: Könnte man sich überlegen naja welche Benefitzen für den Arbeitgebirn steuerfrei und somit eigentlich auch interessant vielleicht mir zu geben als eine Art indirekte Gehaltserhöhung?

00:09:13: Da gibt es zum Beispiel die Mitarbeiterprämie, bis zu tausend Euro Gutscheine, Öffi-Ticket, Mahlzeiten und noch ganz viel mehr.

00:09:20: Und ich finde sie hat das sehr einfach erklärt.

00:09:23: Das ist sehr viel wert bei Steuertricks würde ich mal behaupten.

00:09:28: Ja!

00:09:30: Dominic Feigel hat also erklärt wie man privat in den Goldrausch kommt über Spitzgesagt natürlich.

00:09:36: Wenn er nicht apropos Gold rauscht.

00:09:37: du hast was zur Edelmetallin gemacht mit Monika Rosen?

00:09:40: Also wer die Börse sehr viel verfolgt, aber auch die das nicht so aktiv verfolgen haben es wahrscheinlich mitbekommen dass der Goldpreis in einem Jahr sehr stark gestiegen ist und zwar sechzig Prozent in einem Ja.

00:09:53: Und das hat Monika Rosen die Bösen-Expertin mir in einem Gespräch gut aufgetröstelt.

00:09:58: warum das so ist und das war natürlich wieder mal die Geopolitik ein erratischer Trump und der hat einfach auch den Dollar geschwächt muss man noch sagen hat man ja auch gesehen.

00:10:08: und auch die massiven Käufe durch Notenbanken von Gold, vor allem in Asien.

00:10:14: Und zum Beispiel kauft China sehr viel systematisch Gold ein.

00:10:19: Das sind alles Faktoren, die dazu geführt haben dass der Goldpreis einfach sehr stark angestiegen ist.

00:10:24: Was ich sehr interessant fand dabei ist das es anscheinend so ist, dass die Zentralbanken weltweit inzwischen mehr gold halten als US-Staatsanleihen.

00:10:34: Das hat es zuletzt anscheinend neunzig sechsundneutzig gegeben.

00:10:37: Deswegen fand ich eigentlich sehr spannend im Gespräch und die Monika Rosen hat aber dazu auch erklärt, dass immer noch zwei Drittel aller Reserven immer noch in Dollar liegen und unser Währungssystem ist jetzt nicht per se gefährdet und das ist auch jetzt nicht das Ende des Dollars nur weil jetzt so viel Gold quasi gehortet wird.

00:10:55: Aber es zeigt halt eine gewisse Skepsis gegenüber den Schuldenstand in USA zum Beispiel.

00:11:00: Also dann haben wir auch noch sehr viel über Silber gesprochen, was ich auch sehr spannend fand.

00:11:05: Weil Silber hatte auch einen ganz großen Höhenflug hinter sich Anfang des Jahres und ist auch ziemlich volatil unterwegs.

00:11:12: also das schaut ein bisschen anders aus wie beim Gold.

00:11:14: Ich meine der Goldpreis ist sehr stark gestiegen den kennt man.

00:11:16: aber eigentlich ist gold normalerweise nicht so extrem volatile Und silber wird nämlich industriell sehr stark gebraucht also vor allem für E-Autos Solarzellen Rechenzentren also Dinge die momentan super wichtig sind in der Industrie Und Trump hat es auch noch auf die Liste der kritischen Rohstoffe gesetzt und das hat dann einfach dazu geführt, dass sehr viel Silber gehortert wurde.

00:11:38: Also mittlerweile ist der Silverpreis auch schon wieder stark gesunken aber Rosen hat das auch zu Recht gesagt, das war eine Jahrhundertbewegung auf jeden Fall was das Silber betrifft und das sollten wir auf jeden fall noch im Blick behalten für jetzt diese Staffel um uns ansehen wie es da weitergeht genau.

00:11:53: und zum Gold hat sie eben gesagt bestimmt noch immer gut funktionieren wird.

00:11:56: Es wird es nicht mehr auf diesem Hoch bleiben, ist das auch nicht?

00:11:59: Es ist dann natürlich wieder gefallen.

00:12:01: ja, dass war eigentlich voraussehbar aber sie würde immer noch wenn man jetzt sich für Edelmetalle interessiert vor allem einmal den Staat mit Gold eher empfehlen als jetzt in irgendwelche Edelmeteile die man nicht kennt oder andere Rohstoffe die wir nicht kennen zu investieren.

00:12:16: Apropos gold ich habe vor kurzem gelesen, dass Eherdinger aus Gold weniger gekauft werden weil eben der Preis so stark gestiegen.

00:12:24: Na ja, das kann sein.

00:12:25: Vielleicht sehen wir jetzt viel mehr Silberringe Hochzeiten?

00:12:28: Who knows!

00:12:29: Aber Annika du hast ja eine Folge gemacht zur Finanzen in der Beziehung.

00:12:32: Das passt jetzt irgendwie dem Zusammenhang ganz gut glaube ich.

00:12:34: Was hast Du denn da herausgefunden und was müssen wir wissen darüber?

00:12:38: Ja, das war sehr spannend.

00:12:39: Da habe ich mit Bettina Pflugger unserer Kollegin aus dem Wirtschaftsloser genauer drüber gesprochen weil uns gefragt haben, was muss man eben genau wissen wenn es so um Finanz in der Beziehung geht?

00:12:49: Was ist mit geteilten Konten?

00:12:51: eher Verträge etc.

00:12:52: Also das haben wir uns da eben alles angeschaut.

00:12:55: und was natürlich sehr spannend ist in Österreich wird ja sehr ungern übers Geld gesprochen also ein Tabu und da gibt's wirklich Umfragen dass auch viele Leute nicht mal in der beziehungen offen übers Geld sprechen.

00:13:05: Also das wandelt sich jetzt natürlich gerade bei den Jüngeren, aber gerade bei Eltern ist es echt noch ein Thema dass da viele sagen das ist auch in der Beziehung noch ein Tabu und das ist natürlich eigentlich sehr wichtig dass man da Transparenz reinbringt, dass man offen drüber spricht.

00:13:19: also gerade vor dem Hintergrund eines Gender Pay Gaps also diese Einkommenslücke die einfach besteht zwischen Männern und Frauen wenn wir von einer traditionell heterosexuellen Beziehungen ausgehen ist das einfach ein Riesenthema, dass sich dann vom Beginn des Erwerbslebens sozusagen bis in die Pension zieht.

00:13:35: Wenn es um diesen Genderpension-Gab geht und da kann man natürlich wenn man in der Beziehung darauf achtet schauen wie kann man das irgendwie ausgleichen?

00:13:42: Wie kann man dagegen steuern, dass es vielleicht gar nicht zu weit kommt?

00:13:46: Und das sind natürlich alle super wichtige Themen.

00:13:48: im Gegensatz zu Deutschland hat jetzt eine Ehe per se gar nicht so einen großen Einfluss auf das Einkommen steuerrechtlich keine Unterscheidungen oder so, von denen man da irgendwie profitieren könnte.

00:14:00: So wenn man jetzt diese Lebensgemeinschaft schließt.

00:14:02: aber es ist natürlich trotzdem einfach ein wichtiger Faktor dass dann gerade in Beziehung dieser Ungleichheit entsteht die wir auch gesamtgesellschaftlich irgendwie beobachten und da kann man auf jeden Fall auch wieder mal draußen mitnehmen das es einfach wichtig ist drüber zu sprechen das zu thematisieren da offen damit umzugehen entgegenwirken zu können, bevor es dann vielleicht irgendwie zu spät ist.

00:14:23: Und apropos Transparenz, das kommt jetzt ja Anfang Juni die EU-Richtlinie zur Endgeldtransparenze auch nach Österreich.

00:14:31: Das heißt da könnt ihr auf jeden Fall auch erwarten dass ihr diese Staffel mehr darüber erfahren werdet.

00:14:36: Falls jemand dieses Schwierige Wort nicht kennt man kann sozusagen erfahren wie viel die anderen Kolleginnen und Kollegen verdienen und dessen Erfragen.

00:14:43: das wird bestimmt verbannt werden

00:14:45: Nur bei der Arbeit, nicht zu Hause.

00:14:46: Also dort muss man noch raten... Da kann

00:14:50: man schon nachfragen!

00:14:51: Genau, und darüber haben wir auch gesprochen wie man vielleicht bestmöglich das Thema irgendwie eröffnen soll.

00:14:55: Wann ist ein guter Zeitpunkt in der Beziehung?

00:14:57: Also ich glaube dass man jetzt beim ersten Date vielleicht nicht unbedingt einsteigen sollte.

00:15:00: aber es gibt dann schon einen Punkt wo man eigentlich sagt naja also wenn man dann irgendwie zusammen wohnt oder so wäre es schon mal ein Thema dass man sagt wer hat eigentlich wie viel Ressourcen und wie teilt man sich das gut auf?

00:15:09: und das wär auf jeden Fall ein gutter Zeitpunkt da drüber zu sprechen und bald ist es dann eben auch am Arbeitsplatz.

00:15:14: soweit Jetzt kommen wir zum nächsten Teil und zwar unserem berühmten Zehntausend Euro Investment.

00:15:22: Melanie, magst du unseren Hörderinnen gleich mal erzählen wie du dein Geld virtuell veranlagt hast?

00:15:28: Und was sich in letzten Jahr getan hat?

00:15:31: Gerne!

00:15:32: Also es war sehr, sehr spannend das muss ich dazu sagen.

00:15:34: Es war jetzt schon mehr als ein Jahr her dass wir das letzte Mal über unsere Investments gesprochen haben Und in meinem Fall war es so, ich spreche jetzt mal über mein langweiligeres Investment.

00:15:43: Das war so mein sicherer Hafen ein aktiver ETF der aus dem Schiller Barclay globale Version das heißt da sind verschiedene Fonds drinnen auch aus den USA Europa Asien und so weiter.

00:15:54: dass ist etwas das klingt nach etwas mehr Sicherheit ist es auch und ich sage gleich Ich bin bis jetzt auch recht gut ausgestiegen Und da ist es so, ein aktiver ETF bedeutet also in diesem Fall wird quasi aktiv jene Fonds herangtzogen die halt gerade günstiger sind und die sich gerade mehr lohnen sozusagen.

00:16:13: Das hat sich für mich in diesem Jahr vor allem mit diesem bestimmten ETF deshalb gelohnt weil der Algorithmus der hier rotiert und sozusagen die günstigsten Sektoren ins Portfolio holt Deshalb gelohnt, weil in den USA war es ja sehr turbulent.

00:16:28: Da gab's die Trump-Zölle und jetzt gibt's natürlich den Krieg.

00:16:31: aber vor allem Mitte des Jahres ist die US Version von diesem ETF stark gesunken und war im Minus.

00:16:37: Und meine Version also die Global Version hat ziemlich gut überlebt und hat von diesen Turbulenzen nicht so viel mitbekommen sage ich jetzt einmal Weil einfach umgeschichtet wurde auf die besser laufenden Sektoren.

00:16:50: Ich habe jetzt mehr als zwei Jahre diesen ETF und stehe jetzt gerade so bei plus zweiunddreißig Prozent fast.

00:16:57: Ho

00:16:57: la la!

00:16:58: Das heißt, ich habe mir ca.

00:16:59: tausend Euro angefangen.

00:17:00: also wenn ich sage mal wirklich tausende Euro hernehme und sage tausenden Euro von meinen Zehntausend Wander drin dann verstehe ich jetzt mit circa dausend Reihung oder so ist es natürlich nicht schlecht und das füttert eigentlich mein tolles Narrativ dass dieser aktive ETF ein sicherer Hafen war.

00:17:15: Also so langweilig war es eigentlich gar nicht.

00:17:17: Aber dafür war mein Schwenker von der tollen Rolex Uhr, die ich mir gegönnt habe damals, fiktiv.

00:17:23: zu den Kryptos – nicht die beste Idee!

00:17:25: Ich bin da leider schlecht ausgestiegen.

00:17:28: Ihr habt das vielleicht auch mitbekommen?

00:17:29: Der Bitcoin ist sehr Mitte des Jahres auf seinem absoluten Allzeit hoch gestanden und dann kam's aber wieder zu Trump-Tourbulenzen nenne ich sie jetzt mal und er ist wieder stark... gefallen und mit ihm auch Solana und XRP, also die anderen Kryptowährungen in die ich investiert habe.

00:17:47: Und wenn wir es jetzt sag mal so sehen, ich hab drei tausend jeweils investiert dann stehe ich tatsächlich beim Bitcoin weil ich halt einfach damals also wenn man sagt vor einem Jahr circa im März, zwanzig fünfundzwanzig in den Bitcoin investiert hat oder in alle Kryptoweringen, die ich jetzt aufgezählt habe.

00:18:02: Also dann habe ich in einer Zeit investiert der Bitcoin gerade in so einer höheren Phase war.

00:18:07: Also ich bin relativ in einer guten Bitcoin-Phase eingestiegen, das war vielleicht nicht das Beste und ich habe jetzt circa zwei Tausend Siebenhundert Euro noch beim Bitcoin bei Solana nur tausend siebenhundertreißig von dreitausend Euro.

00:18:18: sehr traurig.

00:18:19: und der XRP hab' ich jetzt nun auch rund tausends sechshundertfünfzig Euro.

00:18:23: also es war jetzt kein extremer Kryptowinter aber es war schon eine traurige Zeit und es hat sich jetzt noch nicht so richtig erholt.

00:18:31: Aber wenn man vor zehn Jahren in Bitcoin investiert hat, steht man immer noch gut da.

00:18:35: Aber es war von mir aus ein schlechter Zeitpunkt leider.

00:18:39: Das weiß man aber auch immer erst im Nachhinein also?

00:18:41: Ja, also spannender wurde es, aber leider ist spannend jetzt nicht immer die allerbeste Entscheidung.

00:18:46: In meinem Fall wars das halt nicht leider, aber schauen wir weiter... Ich bleibe jetzt mal dabei!

00:18:51: Ich möchte jetzt nämlich gerade irgendwie nichts andruhen habe ich das Gefühl.

00:18:54: Genau, aber gehen wir zu dir über Natascha du hast auch einige interessante Investments getätet, die glaube ich auch dieses Jahr sehr spannend gelaufen sind.

00:19:02: Ja

00:19:02: also wenn es um fiktives Geld geht ist meine Division No Risk no Fun und... Ich habe einmal die Rüstungsindustrie Aktien von Rüstungsunternehmen und Green Investments von Aktien, die Solar and Energy und so Unternehmen, die das machen ein wilder Ritt.

00:19:21: Wie kann ich schon mal sagen?

00:19:22: Und man kann wahrscheinlich auch lernen wie man's nicht machen sollte.

00:19:25: Also insgesamt doch mal.

00:19:26: der Zeitraum war von Mai, twenty-fünfundzwanzig bis eben jetzt Mai, zwanzigsextenzwanziger.

00:19:32: Und die Rüstungsindustrie zwanziger hat ja einen Hoch.

00:19:35: also vor allem rein Metall ist extrem gestiegen teilweise mit hundertzeinfünfzig Prozent und Leonardo das ist eine italienische Firma auch mit fast über neunzig Prozent.

00:19:44: Und Taylor Thales ich weiß nicht was Frankreich spricht man wahrscheinlich anders aus mit fast siebzig Prozent.

00:19:50: also es ging richtig hoch.

00:19:52: aber dann kamen zwanzisechzig tatsächlich die Korrektur Und so viel kann ich schon mal sagen, es sind nicht alle Rüstungsunternehmern, haben profitiert von diesen tollen Kriegen die wir jetzt hier alle haben.

00:20:02: Toll ist natürlich in Anführungszeichen!

00:20:05: Der Hauptgrund, die gehen wieder nachher alle durch die Gründe.

00:20:07: also fangen wir mal mit rein Metall an.

00:20:10: deutsches Unternehmen im Mai twenty-fünfundzwanzig waren's tausend fast thousandsechzig Euro pro Aktie und jetzt ist es gefallen und zwar fast um einund zwanzig Prozent und zwar auf twelvehundert Also minus einundzwanzig Prozent eigentlich in einem Jahr.

00:20:28: Aber dagegen Leonardo, also dieses italienische Rüstungsunternehmen und auch einen Rüstungunternehmer aus den UK oder Schweden hatten ein Plus.

00:20:37: Leonardo hat sogar ein Plus von hundertzwanziger Prozent.

00:20:40: Das ist natürlich enorm aber tatsächlich auch ein US-Unternehmern hat auch minus zwei Prozent.

00:20:46: Es ist wirklich schräg weil es pro Unternehmen sehr unterschiedlich ist.

00:20:51: Was ist jetzt bei Rheinmetall vielleicht passiert?

00:20:53: Vielleicht lassen wir das mal Revue passieren, um vielleicht zu verstehen warum Aktien sich so stark ändern.

00:20:58: Also im März twenty-fünfundzwanzig hat RheinMetall ein Wahnsinns hoch gehabt und danach begannen aber schon die ersten Korrekturen nach unten.

00:21:05: Und April zwanzigfünfundzwanziger gab es einen breiten Abverkauf bei europäischen Rüstungsaktien an Legern und weil sie die Gewinne einfach mitgenommen haben.

00:21:13: Und im Herbst zum Frühjahr, bewegte sich die Aktie deutlich volatiler war weiter unter Druck.

00:21:21: Und im Februar, März, zwanzig sechsundzwanzig gab es wieder Rücksetzer nachdem die Unternehmenszahlen und Ausblicke nicht so rosig waren.

00:21:29: Teilweise war der Markt enttäuscht von den Margen- und Cashflow- und Produktionsperspektiven.

00:21:34: An einigen Tagen fiel die Aktie sogar um, weiß ich nicht, sechs bis acht Prozent!

00:21:38: Auch in Mai haben die schwächeren Zahlen aus dem ersten Quartal diese Zweifel noch einmal bestätigt.

00:21:44: Dadurch ist einfach immer noch... Niedrig, sehr niedrig.

00:21:47: Also im Großen und Ganzen warum ist Reinhardteil so gefallen?

00:21:50: Die Gewinnmitnahmen haben das Ganze gedämpft.

00:21:53: dann hat man sich gefragt kann die Firma sozusagen überhaupt schnell genug produzieren?

00:21:57: wegen den Lieferketten, nämlich Personal, wegen den Produktionskavizitäten und der Geschwindigkeit?

00:22:02: und die Aufträge haben deutlich länger gedauert.

00:22:05: und obwohl Europa angekündigt hat die Verteidigungsausgaben zu erhöhen.

00:22:09: dass dauert einfach seine Zeit.

00:22:11: Und immer wenn Investoren auf Entspannung im Ukrainekrieg hofften, wurden die Rüstungsaktien-Zeitfasse verkauft.

00:22:19: Bei Leonardo war das eben anders – diese andere Rüstungshirma aus Italien.

00:22:24: und während Reinmetall mit dem Extremwachstumswert gehandelt wurde, weil Leonardo deutlich weniger verstärkt bewertet war am Anfang von den Jahren zwanzig fünfundzwanzig und deutlich günstiger.

00:22:34: Dadurch weniger anfällig für so Gewinnmitnahmen was recht wichtig ist.

00:22:39: Die konnten einfach den langfristigen Plan erhalten, setzten auch eher auf Elektronik, Cybersecurity, KI und digitale Verteidigung.

00:22:46: Und waren einfach breiter aufgestellt und dadurch vermutlich hat es auch ihre Glaubwürdigkeit sozusagen noch erhöht.

00:22:54: Also das ist sehr spannend was jetzt im Iran als der Rahn angegriffen haben.

00:22:58: in USA und Israel war's im Februar erst kurz ein hoch aber dann haben EU-Rüstungsunternehmen Auch schon wieder verloren, weil man merkte die Gewinne liegen eher bei israelischen und US-amerikanischen Firmen.

00:23:10: Also ist es gar nicht so hoch eigentlich, weil europäischen Unternehmen teilweise.

00:23:14: das finde ich auch eine sehr interessante Sache.

00:23:16: also so viel im Rüstungssektor.

00:23:18: Ich bin trotzdem immer noch dagegen in diesen zu investieren möchte ich ganz kurz sagen.

00:23:23: Aber ich finde einfach es sehr spannend, weil einfach sehr viel passiert in diesem Markt gerade.

00:23:27: Mit Kriegen, trotzdem würde ich das eigentlich nicht unterstützen mit

00:23:30: Geld.

00:23:30: Könnt ihr auf jeden Fall mietnehmen diese Staffel vielleicht auch eine Folge dazu überlegen?

00:23:35: Wäre da überhaupt noch?

00:23:37: Ja, wer damit spielt und welche die

00:23:39: investieren.

00:23:39: Ja genau!

00:23:40: Das mache ja ein bisschen schneller.

00:23:42: Green Investments hatte ich auch...

00:23:44: Ein bisschen besser.

00:23:46: Also sie hatten schon keinen guten Start eigentlich.

00:23:49: Ich habe gesetzt auf etwas was eigentlich eh schon nach unten ging.

00:23:52: Also hätte ich jetzt Zehntausend Euro gehabt, hätte ich ungefähr acht Prozent verloren in diesem einen Jahr.

00:24:00: Ich hatte jetzt so vier Unternehmen rausgesucht.

00:24:03: also der große Bremser wäre End-Face Energy gewesen das ist Solar und erneuerbare Aktien hatten einfach zwanzig fünfzehnzigundzwanzig sechsundzeilzeits Gegenwind durch Zinsen und Margendruck und Unsicherheiten bei Förderpolitik.

00:24:16: eine kleine Überraschung Hätte ich allerdings wenn ich sozusagen die Rüstungs Aktien und meine Green Investments zusammengenommen hätte.

00:24:25: Hätte ich ungefähr einen Plus von fünf Komma fünf Prozent, also das wäre jetzt nicht so schlecht gewesen würde ich mal sagen.

00:24:31: Interessant ist schon aber auch... Ich hatte von den vier Unternehmen, also Unternehmensaktionen hatten zwei ein plus tatsächlich übers Jahr gesehen und zwei ein minus Und das hängt ein bisschen damit zusammen aus welcher Branche die sind Weil es ist nämlich keine einheitliche Branche.

00:24:46: Also Endface, die machen Solartechnik für private Hausdächer und das sind sehr stark zinsabhängig Und es wurde wenig gebaut.

00:24:53: Es gab hohe Zinsen, viele Hausbetste in den finanzierten Solaranlagen Es gab höhere Kritizinsen Es gab auch einen schwächteren Solarmarkt.

00:25:02: Installateure hatten teilweise großen Lagere Bestand und es gab mehr Wettbewerb aus China.

00:25:07: Und deswegen ist diese Aktie von Endphase, also die Solartechnik für private Haus, der hat ja einfach stark gefallen.

00:25:13: Also minus thirty-fünf Prozent.

00:25:14: Das war enorm!

00:25:16: Dagegen ist Next Error Energy deutlich stabiler und positiver.

00:25:21: Und zwar übers Jahr gesehen rund zehn Prozent plus, das finde ich gar nicht so schlecht.

00:25:25: Warum ist es besonders?

00:25:26: Die machen klassische Stromversorgung und riesige Windparks und große Solarparks und langfristige Stromverträge, also das ist sozusagen ihr Unternehmensfeld.

00:25:34: Und es hilft natürlich weil es hat planbare Einnahmen, es ist weniger abhängig vom privaten Solarmarkt und Anleger sehen großer Versorger teilweise als stabiler an und man rechnet auch damit dass KI-und Rechenzentren einfach eine große Stromnachfrage haben werden und hat deshalb darauf gesetzt.

00:25:52: Also je nachdem eben ich würde deswegen sagen Green Investments sind nicht total zu vergessen, weil ja finde ich wir gerade in einem Klimaleben oder eine Diskussion eher vorherrscht dass alle Klima- und Umweltfragen eigentlich Passé sind.

00:26:05: Und ich finde eben das zeigt es eigentlich ist es nicht.

00:26:09: Genau also das nehme ich so mit!

00:26:11: Was ist die Learning daraus?

00:26:13: Diversifizieren, diversifizierend, diversifiieren, das ist eh klar.

00:26:17: Je breiter man aufgestellt ist, desto besser.

00:26:19: Annika, kümmer mal zu dir wie schaut's mit dir aus?

00:26:22: Meine Investments habe ich ja fiktiv eben im Oktober, zwanzig, dreiundzwanzig gestartet und hab da eigentlich gesagt, ich fahre so die sichere Nummer.

00:26:31: Also ich schaue mir vor allem ETFs an und ich habe das gesplittet.

00:26:34: also ich habe siebentausend Euro in einen MSCI World ETF gesteckt sozusagen, zweitausend in einen Emerging Markets ETF also eben diese aufsteigenden Märkte und tausend EUR dann aber doch in einer Einzelaktie und zwar Winfast dass es eben ein vietnamesischer E-Autohersteller und hätte ich dieses Depot wirklich so erstellt im Oktober ca.

00:26:59: zwölftausend vierhundert Euro liegen, also es wäre so eine gewöhnliche

00:27:05: Identität

00:27:07: von vierundzwanzig Prozent.

00:27:08: Also eigentlich jetzt mal gar nicht zu schlecht wenn wir uns jetzt genauer anschauen.

00:27:12: Also dieser MSR World ETF hat sich sehr gelohnt.

00:27:16: da hätte ich jetzt von den sieben tausend Euro einen Sprung geschafft auf zehn tausende Euro.

00:27:22: von dreitausend und dreiundvierzig Prozent.

00:27:24: Also das ist eigentlich ein sehr gutes Investment gewesen, bei den Emerging Markets ist es auch ein Plus aber nicht zu deutlich.

00:27:32: also sind dann dreihundertfünfzig Autos die da dazukommen oder im siebzen Prozent kann sich ja immer noch sehen lassen vor allem in der Kombi.

00:27:40: Und jetzt weiß man dann schon, wenn man nachgerechnet hat.

00:27:43: Da bei der Einzelaktie habe ich ein dickes Minus eingefahren.

00:27:47: also von den tausend Euro die ich da piktiv zwanzig-draunzwanzig hinein investiert hab sind nunmehr siebzig Euro.

00:27:55: Also das ist wirklich ein Minus von dreiundneinzig Prozent in diesem

00:27:59: Zartraum

00:28:00: was halt sehr spannend ist weil es gab diesen Börsenhype von der Aktie eben im Sommer zwanzi-dreundzwanzige und da war wirklich zeitweise dieses Unternehmen Mehr Wert als Ford oder General Motors, also wirklich dieser Big Player und da hat man eigentlich schon gesehen okay das ist enorm hoch bewertet.

00:28:17: Ich bin eben fiktiver im Oktober kurz danach ein bisschen eingestiegen und daher ist der Kurs schon gefallen.

00:28:23: aber natürlich hätte ich lange argumentiert dich stark ein wenn es fällt und dann bin ich da wenn es steigt.

00:28:28: aber ich bin natürlich nur da gewesen als es noch weiter gefallen ist.

00:28:32: diese Bewegung nach unten war wirklich sehr konstant und zeigt glaube auch nochmal im Vergleich dazu was es für einen Unterschied macht ob man jetzt wirklich Einzelaktien hält oder ob man ein ETF hat, wo eben wirklich verschiedene Firmen drin abgebildet sind.

00:28:45: Oder so wie du auch vielleicht einen aktiven ETF noch dazu, wo man irgendwie das ausgleichen kann und bei einer Einzelakzie ist es halt echt...

00:28:52: Eigentlich

00:28:53: ein Glücksspiel.

00:28:53: Das zeigt sich dann ganz gut unter dieser Entwicklung nach unten, aber ich glaube wie du sagst Natascha ist es halt auch für unser Hörterinnen wahrscheinlich spannend zu wissen was man vielleicht nicht machen sollte und da kann man es eigentlich ganz gut beobachten was vielleicht gut funktioniert und was weniger gut funktioniert über einen langen Zeitraum.

00:29:12: Ja, also insgesamt fand ich es zumindest trotzdem spannend.

00:29:15: Weil jede Einzelinvestitionsgeschichte, sage ich mal, hat einen ganz anderen Verlauf und deshalb finde ich sie irgendwie sehr spannend.

00:29:21: Aber ja, Einzelaktien sind immer ein großes Risiko wie man bei mir auch schon gesehen hat und bei dir auch.

00:29:26: Aber ihr habt das ja gut gemacht!

00:29:27: Also du hast ja auch diversifiziert Anika.

00:29:29: Du bist ja immer noch in einem ziemlich dicken Plus würde ich jetzt mal sagen.

00:29:33: Es hat jetzt nicht so viel von deinem Investment gefressen.

00:29:36: Also das finde ich schon so.

00:29:37: gerade bei C-tausend Euro die du investierst hast jetzt noch ein Verlust, den man verkraftet kann.

00:29:41: Würde ich mal sagen.

00:29:42: Vor allem, weil es ja virtuell ist... Kann man's

00:29:48: gut machen?

00:29:49: Ja natürlich ist das eigentlich auch interessant, weil man sich hätte denken können dass E-Auto sehr vielleicht wirklich ein größeres Thema werden wie du schon gesagt hast der eine Experte vom IHS eigentlich gemeint hat.

00:29:58: man könnte dadurch auch ganz gute Information und externe Einflüsse abfedern wenn man vielleicht mehr auf E-Mobilität und erneuerbare setzen würde.

00:30:06: aber da sind wir eben einfach nicht.

00:30:09: Können wir uns aber auch Vormerken vielleicht als Folge für diese Staffel?

00:30:13: Wenn euch das interessiert, liebe Hörerinnen und Hörern.

00:30:15: Und wenn ihr die Behördenhörer übrigens ein Thema habt, dass euch Brennen interessiert – worüber wir mal sprechen sollten oder einen Experten oder Experten einladen sollten – dann bitte gerne schreiben, kommentieren!

00:30:25: Uns war unter podcast.at-standard.t.

00:30:28: Ich hoffe unsere heutige Folge hat euch gefallen.

00:30:30: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:30:32: Wenn ihr jemanden kennt, von dem ihr glaubt dass er oder sie von lohnt sich das profitieren würde dann freuen wir uns wie immer wenn ihr uns weiter empfehlt.

00:30:40: Gebt uns auch gerne eine gute Bewertung auf Spotify, Apple Podcast oder wo auch immer ihr uns hört!

00:30:45: Diese Folge wurde produziert vom Christoph Neuwirt.

00:30:48: ich bin Annika Dangen tschau und bis zum nächsten

00:30:50: mal tschüss.